Die Pflanzenkohle ist sehr vielfältig in ihren Anwendungsbereichen. Die Zellstrukturen bleiben bei der Verkohlung erhalten. Die Kohle hat eine fein gekammerte Porenstruktur und eine enorm grosse Oberfläche von 300-400m2/g. Dadurch wirkt sie wie ein Schwamm, kann viel Wasser und Nährstoffe speichern und gepuffert wieder abgeben. Die Mikrobenaktivität an der Oberfläche der Kohle ist stark erhöht. Je nach Einsatzgebiet spielen diese Faktoren etwas anders zusammen. Bei allen Anwendungen (ausser beim Verbrennen) bildet die Pflanzenkohle zusätzlich eine klimapositive CO2-Senke. Bei der Herstellung wird zudem Nutzwärme frei, die in ein Wärmenetz eingespiesen wird.
Diese Pflanzenkohle hat die höchste Qualitätsstufe EBC Futter+ und AgroBio, d.h. sie erfüllt die strengsten EBC-Kriterien für Fütterung und Bio-Landwirtschaft. Im landwirtschaftlichen Betrieb lässt sich Pflanzenkohle am besten mehrstufig nutzen, was den Aufwand für andere Hilfsmittel reduziert. Über Futter und Stalleinstreu gelangt die Kohle in den Mist und die Gülle, wo sie weiter die Nährstoffe speichert und nicht ausgasen lässt. In feuchten Materialien (Nahrungsbrei, Hofdünger) hemmt Kohle Fäulnis. Schliesslich landet sie auf dem Feld. So können die Kreisläufe auf Hof und Feld regenerativ und aufbauend geschlossen werden. Der Kohlenstoff bleibt über alle Stufen erhalten, erhöht am Schluss im Boden die Fruchtbarkeit, unterstützt den Humusaufbau und bildet eine stabile Karbonsenke – was bilanzmässig und klimatechnisch relevant ist.
Auch Haustiere sind stressfreier und widerstandsfähiger, da sie weniger Verdauungs- oder Infektionsprobleme haben. Nährstoffe werden gut verwertet und Toxine absorbiert.
Die Pflanzenkohle erhöht die Futtereffizienz und verbessert die Nährstoffbilanz. Die Nährstoffe werden gut verwertet, Toxine absorbiert. Bei Weiderindern kompensiert sie den Kraftfutter-Aufwand und ersetzt Antibiotika. Sie sorgt allgemein für bessere Fleisch- & Eierqualität. Die Tiere sind stressfreier da sie weniger Verdauungs- oder Infektionsprobleme haben. Pflanzenkohle kann bereits beim Silieren ins Futter gemischt werden. In der Silage erhöht die Kohle die Lagerfähigkeit und unterstützt den Fermentationsprozess. Dosierung pro Tier und Tag:
- Rinder: 50-150g, silieren: 3-5 Liter/ m3 Futter
- Kälber: 10-30g
- Schweine: 20-50g oder 0.5kg/100kg Futter
- Ferkel: 2-5g
- Geflügel: 0.5-20g oder 0,2-1% des Futtergewichts (evt. flüssig)
- Pferde: 25-100g oder 100g/100kg Futter, bei empfindlichen Tieren tiefer beginnen
- Schafe und Ziegen: 5-20g
- Hunde: 1g pro 5 kg Körpergewicht
- Katzen: 0.5-1g
Die Pflanzenkohle-Zufütterung sollte in Intervallen erfolgen: z.B. 10 Tage Fütterung/ 5 Tage Pause/ 10 Tage Fütterung. Bei Hunden und Katzen ist der Einsatz auch über kurze Zeit geeignet. Weitere Informationen über Pflanzenkohle HIER
Auf feuchten Stallboden ausstreuen, mit dem Mist auf den Miststock oder in die Gülle bringen. Kohle im Güllekanal fördert die Strohrotte und somit die Fliessfähigkeit der Gülle. Pflanzenkohle bindet Ammoniak und andere flüchtige Stickstoffverbindungen – das reduziert Gestank, verbessert die Stallhygiene und entlastet die Atemwege von Mensch und Tier. Sie wirkt wie ein Schwamm und nimmt überschüssige Feuchtigkeit auf – dadurch bleibt die Einstreu trockener, was die Bildung von Keimen, Schimmel und Parasiten hemmt. Das senkt das Infektionsrisiko bei offenen Stellen oder Klauenproblemen. Nach der Nutzung im Stall ist die mit Nährstoffen angereicherte Pflanzenkohle ein hochwertiger Bestandteil für Kompost, Gülle oder Düngung. Da Pflanzenkohle sehr stabil ist, wird der enthaltene Kohlenstoff langfristig im Boden gespeichert – das trägt zur Klimastabilisierung bei.
Etwa 50–200 g Pflanzenkohle pro m² pro Woche ins Einstreu geben. Auch direkt auf die Lauf- und Liegefläche streuen. In Kombination mit EM (effektiven Mikroorganismen) noch wirksamer.
Die Güllegrube ist eine Goldgrube, wenn man die Nährstoffe nicht verschenkt. Die Zugabe von Pflanzenkohle hat mehrere Vorteile: Bessere Nährstoffspeicherung und langsamere Freisetzung von Nährstoffen für die Pflanzen, Reduktion von Gerüchen und flüchtigen Emissionen wie Ammoniak. Weniger Nitratauswaschung und geringere Umweltbelastung. Förderung mikrobieller Aktivität und verbesserte Zersetzung in der Gülle. Verbesserung der Bodenstruktur und langfristige Fruchtbarkeit. Die Gülle wird homogener und fliessfähiger, stinkt und brennt weniger, ist pflanzenverträglicher und regt die Humusbildung an. Durch die Kombination von Gülle und Pflanzenkohle wird die Effizienz des Düngers maximiert und gleichzeitig die Umweltbelastung reduziert.
Pro m3 Gülle 2–5 kg Pflanzenkohle oder 1-2 Vol % dazugeben. Bei der Erstbehandlung mit dem Rührwerk gleichmässig einmischen, danach nicht mehr rühren. Die Gülle braucht ca. 6–8 Wochen (im Sommer 4 Wochen) bis sich die volle Wirkung der Pflanzenkohle entfaltet hat.
Pflanzenkohle hat eine sehr hohe Oberflächenfläche und ist in der Lage, eine Vielzahl von Nährstoffen zu absorbieren und zu speichern, wie z.B. Stickstoff, Phosphor und Kalium. Diese Nährstoffe werden während der Fermentation des Hofdüngers oder durch die natürliche Zersetzung des Düngers durch die Kombination mit Pflanzenkohle im Boden nach und nach freigesetzt. Dadurch wird der Boden über einen längeren Zeitraum mit Nährstoffen versorgt. Sie bleiben verfügbar und werden nicht durch Regen schnell ausgewaschen. Pro m3 Kompost: 5-20 Vol % dazugeben, je höher der Stickstoffgehalt, desto mehr Kohle, umsetzen (belüften, mischen, bewässern) und mit Nährstoffen und Mikroorganismen beladen, z.B. mit Bokashi-Saft, Komposttee, Urin, Gülle oder Mist. Schichtweise Kohle untermischen und 6-10 Wochen reifen lassen. Nicht pur in den Boden streuen (zieht Stickstoff aus dem Boden).
Durch die Beimischung von Pflanzenkohle direkt oder über Einstreu verrottet und vererdet der Mist schneller, stinkt nicht, es entsteht weniger Methan und Lachgas und kein Sickerwasser. Die Fliegenbrut wird deutlich verringert. Der Mist wird pflanzenverträglicher. Die Pflanzenkohle bietet auch hier eine sehr grosse Oberfläche, was das Mikrobenwachstum fördert und die angereicherten Nährstoffe nach der Verzettelung gepuffert pflanzenverfügbar macht. Der Mist wird so zu einem wertvollen organischen Düngemittel.
Pro m3 2-20 Vol % dazugeben. Bei Rindermist: 10-20%, Pferdemist: 10-15%, Schweine/Geflügel: 5-10%. Alle 20cm eine Schicht Pflanzenkohle eintragen. Den Mist gut verdichten und 8 Wochen lagern.
Die Kohle lockert den Boden und sorgt dafür, dass Luft und Wasser besser in den Boden eindringen können. Dies führt zu einer besseren Wurzelentwicklung und fördert Pflanzengesundheit und Wachstum. Die Pflanzenkohle ist dank ihrem erhöhten Wasserhaltevermögen besonders vorteilhaft in sandigen oder geschädigten Böden, aber auch in normalen Erden. Sie versorgt den Boden über einen längeren Zeitraum mit angereicherten Nährstoffen. So werden sie nicht schnell ausgewaschen und gasen nicht aus, wie bei konventionellen Böden. Der Bedarf an Dünger wird reduziert. Die Mikrobiologie wird gefördert. Nebst dem Humusaufbau dient sie auch der CO2-Speicherung.
Die Pflanzenkohle mit Mist oder Gülle ausbringen. Dosierung: 5-10% Kohle pro Vol/ 1-5t/ha/Jahr – abhängig vom Zustand des Bodens. In Garten und Beeten 1-5 kg/m2. Vor der Verteilung mit Nährstoffen und Mikroorganismen aus Kompost, Mist, Gülle, Urin, Bokashi, EM, etc. aufladen oder aktivieren. Am besten in gut durchfeuchtetem Boden in den oberen 10–20 cm verteilen. Nicht pur in den Boden streuen (zieht Stickstoff aus dem Boden). Die Pflanzenkohle muss zuerst Nährstoffe und Mikroorganismen aufnehmen
Die anaerobe Fermentation oder Vergärung von organischen Abfällen, z.B. Küchenabfälle in nährstoffreichen, geruchsarmen Dünger, findet mit Hilfe von EM – effizienten Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien, Hefen und Photosynthesebakterien statt.
Pflanzenkohle verbessern den Bokashi-Prozess erheblich, indem sie die Mikrobenaktivität fördert, Feuchtigkeit reguliert, Gerüche kontrolliert, den pH-Wert stabilisiert (Pflanzenkohle ist alkalisch, Bokashi sauer) und später in Kombination mit Kompost die Bodenqualität langfristig unterstützt. Sie ist ein wertvolles Zusatzmittel für eine effizientere und nachhaltigere Bokashi.
Pro m3 gehäckseltem organischen Material 3–5 kg Pflanzenkohle (plus 2–4 l EM-A) oder 5-10 Vol % beigeben. Bei intensiveren Gerüchen kann mehr Kohle beigemischt werden. Je kleiner das Material, desto besser, andrücken = möglichst wenig Sauerstoff = bessere Fermentierung. Vor Neusaat oberflächlich einarbeiten und nach 10–14 Tagen säen. Oder Kompostierung.
Richtig aufgeladene Pflanzenkohle macht die Erde dauerhaft fruchtbarer, speichert Nährstoffe & Wasser und unterstützt das Bodenleben. Pflanzenkohle wird im Garten nicht direkt pur ausgebracht, sondern immer mit Nährstoffen und Mikroorganismen aufgeladen, die später langsam wieder an Pflanzen abgegeben werden – sonst entzieht sie dem Boden wichtige Stoffe. Pflanzenkohle im Garten richtig anwenden: 1. Aufladen / „Impfen“ der Pflanzenkohle (unbedingt notwendig!) Pflanzenkohle wirkt wie ein Schwamm – sie muss zuerst Nährstoffe und Mikroorganismen aufnehmen, z. B. durch:
- Vermischen mit Kompost (für 6 Wochen reifen lassen)
- Mischen mit Gülle, Bokashi, Urin oder Jauchen
- In Wurmhumus oder EM-Lösungen einlegen
- 1 Teil Pflanzenkohle mit 1–2 Teilen Mist oder fermentierten Küchenresten mischen
2. Ausbringen im Garten
- Gemüsebeete & Hochbeete: 0,5–2 Liter Pflanzenkohle/m², gemischt mit Kompost einarbeiten
- Neupflanzungen (Sträucher, Bäume): 1–3 Handvoll ins Pflanzloch
- Rasen: Dünn mit Kompost-Kohle-Gemisch topdressen
- Bokashi-Erde: Nach Fermentation mit Pflanzenkohle und Erde mischen → 2 Wochen ruhen lassen
Typische Mengenempfehlung:
- Langsam aufbauen: z. B. 1 Liter/m² pro Jahr
- Maximaldosis (nur mit viel Humuszugabe): bis 5 Liter/m² möglich, dann dauerhaft im Boden
Unterlassen:
- Nicht pur in den Boden streuen (zieht Stickstoff aus dem Boden)
- Nicht zu nass oder zu trocken lagern – sonst keine Mikrobentätigkeit
- Keine schnelle Wirkung wie Kunstdünger erwarten – Langzeiteffekt!
Die Speicherfähigkeit von Pflanzenkohle macht sie zu einem hervorragenden Bestandteil von Baumgruben. Die Kohle nimmt bis fünfmal so viel Wasser wie ihr Eigengewicht auf und kann es dosiert wieder abgeben. Bei intensiven Regenfällen nimmt sie also überschüssiges Wasser als Reserve auf und kann es bei andauernder Trockenheit langsam dem Wurzelwerk zur Verfügung stellen. Baumgruben sind mit einer nicht verdichtbaren Steinmatrix versehen. Die Zwischenräume zwischen den Steinen werden mit einem Gemisch aus nährstoffreichem Kompost und Pflanzenkohle gefüllt. Wurzelräume benachbarter Baumgruben sind idealerweise quervernetzt, so dass die Wurzeln seitlich genug Platz zur Ausdehnung finden. Das Substrat ist locker und durchlässig für Gastransport und Wasser. Gleichzeitig speichert die Kohle dauerhaft fixiertes CO2 als Kohlenstoffsenke.
Man verwendet eine Mischung aus 1/8 Pflanzenkohle aktiviert in 1/8 Kompostmischung, die restlichen ¾ bestehen aus der Steinmatrix. Für grosse Bäume ca. 12cm grosse Steine verwenden, bei Stauden 3cm. Im Einzelfall schauen wir das mit unseren spezialisierten Partnern genau an.
Das Schwammstadt-Prinzip geht die Herausforderungen von Hitze und Starkregen gleichermassen an. Die Umgebung wird so gestaltet, dass sie überschüssiges Wasser wie ein Schwamm vor Ort speichern kann, um dieses bei Hitze wieder abzugeben.
In einer „Schwammstadt“ wird Pflanzenkohle z. B. in Gründächern, Baumgruben, Versickerungsmulden, Parks und Beeten eingesetzt, weil sie wie ein Schwamm wirkt. Sie verbessert dort die Wasserdurchlässigkeit und speichert gleichzeitig Wasser & Kohlenstoff. Das Wasser kann sie bei Bedarf dosiert an die Pflanzen abgeben. Die Kohle lockert verdichtete, versiegelungsnahe Böden und fördert die Durchlüftung und Versickerung. Sie speichert Niederschläge im Boden, statt sie abfließen zu lassen und verhindert somit Austrocknung. Die Stadtbegrünung gedeiht besser und sorgt für ein ausgeglichenes Mikroklima.
Pflanzenkohle bindet Kohlenstoff langfristig im Boden (über Jahrhunderte) und ist somit eine der wenigen tatsächlich realen Kohlenstoffsenken.
Pflanzenkohle stabilisiert in Biogasanlagen den Gärprozess indem sie den pH-Wert puffert und Ammoniak bindet. Die Methanbildung wird gefördert, Schaumbildung und Gerüche werden reduziert. Gärreste mit Pflanzenkohle sind bodenfreundlicher dank weniger Stickstoffverluste und besserer Struktur. Kann Schwermetalle binden.
Nur z. B. mit Gülle, Mist, EM, Kompost aufgeladene Pflanzenkohle verwenden. Die Qualität ist entscheidend: die Pflanzenkohle muss feinkörnig und schadstofffrei sein, also EBC zertifiziert. Bei einer Pflanzenkohle mit 88% Kohlenstoffgehalt könnte die Methanmehrausbeute in einem Biogasprozess möglicherweise bis zu 30% oder sogar mehr betragen, abhängig von den spezifischen Betriebsbedingungen und der Art des Abfalls, der in der Biogasanlage verarbeitet wird. Dies ist jedoch ein Bereich der noch weiter erforscht wird, da die genaue Auswirkung von Faktoren wie Temperatur, Feuchtigkeit und der Art der Mikroben in der Biogasanlage ebenfalls eine Rolle spielen.
Für die meisten Biogasanlagen, die Pflanzenkohle einsetzen, liegt die empfohlene Zugabe-Menge im Bereich von 1-5% des Trockengewichts des Substrats. Bei 1% von 270 kg Input pro Tag wären das etwa 2,7 kg Pflanzenkohle pro Tag. Es braucht ca. 5–20 kg Pflanzenkohle pro Tonne Frisch-Inputmasse im Fermenter Bei den Gärresten sind es 5 – 10 kg/m³ Gärrest.
Seit Mai 2025 ist Pyrolysekohle in der Schweizer SIA-Baunorm als Betonzusatz erfasst. Kohlenstoff in Baustoffen wie Beton erfährt eine Funktionsverbesserung und stellt eine nützliche Karbonsenke dar. Die Vorteile sind vielfältig, je nach Zweck und Absicht des Einsatzes. Z.B. in Beton, Asphalt oder Verputz:
- Druckfestigkeit, Verbesserung der Trocknungseigenschaften
- Erhöhung der Lebensdauer
- Schallisolation
- Gewichtsreduktion, Dachsubstrate bei Solaranlagen
- Strahlenschutz, elektromagnetische Schwingungen
- Ästhetik, Einfärbung
- LCA, Verbesserug der Lebensdauer von Verkehrswegen
- Senkung des CO2-Fussabdrucks.
Die Pyrolyseanlage in Luthern steht in einem CO2-negativen Bau. Das heisst, es wurde mehr CO2 beim Bau gebunden, als freigesetzt. Dies gelang durch die Beimischung von Pyrolysekohle in Asphalt und Beton in Kombination mit Holz.
In Zusammenarbeit mit InfraTrace (link), Stadt, Gemeinde und Kanton, unterstützt eoc energy ocean die Entwicklung von Pyrolysekohlen-Anwendungen – in Abgrenzung zu biologisch genutzter Pflanzenkohle für Landwirtschaft und Garten – als Funktionsverbesserung, Karbon-, CO2- oder C-Senke in der Strassensanierung, Belägen und Baustoffen. Wichtig ist dabei für die Kohleherstellung Biomasse-Materialien zu nutzen und aufzuwerten, die als Abfall entsorgt würden, von Plastik bis zu Altholz.
Pflanzenkohle kann gut Wasser speichern und eignet sich daher als Massnahme, Wasser weniger schnell abfliessen zu lassen und für Böden verfügbar zu halten. Die Kantone Luzern und Basel-Landschaft starten ein gemeinsames Ressourcenprojekt zum Rückhalt von Wasser im Kulturland. Slow Water hat zum Ziel, Regenwasser vermehrt in den Böden zu speichern und das Abfliessen zu verlangsamen. Zusammen mit Landwirtschaftsbetrieben und Gemeinden werden verschiedene Massnahmen zur Wasserretention umgesetzt und deren Wirkung untersucht. Der Projektperimeter im Kanton Luzern umfasst die sechs Gemeinden Hergiswil, Luthern, Menznau, Reiden, Romoos und Willisau. Eine der untersuchten Massnahmen zur Wasserretention ist der Einsatz von Pflanzenkohle. Dabei wird die in Luthern prodzuierte Kohle verwendet.
